AGB
KRANZ GmbH

§ 1    Gel­tungs­be­reich

Für die Geschäfts­be­zie­hung zwi­schen dem Webshopanbieter

KRANZ GmbH, Prinz­re­gen­ten­str. 54, 80538 Mün­chen,
ver­tre­ten durch Herrn Niko­laus Schötz, Tel. +49 (0)89 99236610,
Amts­ge­richt Mün­chen unter HRB 223549,USt‑ID DE304603383,
- im Fol­gen­den „Anbie­ter“ -

und dem Kun­den gel­ten aus­schließ­lich die nach­fol­gen­den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen in ihrer zum Zeit­punkt der Bestel­lung gül­ti­gen Fas­sung. Abwei­chen­de all­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen des Bestel­lers wer­den nicht aner­kannt, es sei denn, der Anbie­ter stimmt ihrer Gel­tung aus­drück­lich schrift­lich zu.


§ 2    Vertragsschluss

(1) Mit Ein­stel­lung der Pro­duk­te in den Online-Shop gibt der Anbie­ter ein ver­bind­li­ches Ange­bot zum Ver­trags­schluss ab. Der Kun­de kann Pro­duk­te aus dem Sor­ti­ment aus­wäh­len und die­se über den But­ton „in den Waren­korb legen“ in einem soge­nann­ten Waren­korb sam­meln. Vor Abschi­cken der Bestel­lung kann der Kun­de die Daten jeder­zeit ändern und ein­se­hen. Der Ver­trag kommt zustan­de, indem der Kun­de über den But­ton „zah­lungs­pflich­tig bestel­len“ das Ange­bot über die im Waren­korb befind­li­chen Waren annimmt. Das Ange­bot kann jedoch nur ange­nom­men und über­mit­telt wer­den, wenn der Kun­de durch Set­zen des Hakens in den Kas­ten mit dem Hin­weis “Bit­te lesen und bestä­ti­gen Sie Ihr Ein­ver­ständ­nis mit den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen” die­se Ver­trags­be­din­gun­gen akzep­tiert und dadurch in den Ver­trags­ab­schluss auf­ge­nom­men hat.

(2) Der Anbie­ter schickt unmit­tel­bar dar­auf­hin dem Kun­den eine auto­ma­ti­sche Emp­fangs­be­stä­ti­gung per E‑Mail zu, in wel­cher die Bestel­lung des Kun­den noch­mals auf­ge­führt wird. Die­ser Mail ist die Rech­nung bei­gefügt. Der Ver­trags­text wird unter Wah­rung des Daten­schut­zes gespeichert.

(3) Die Abwick­lung der Bestel­lung und Über­mitt­lung aller im Zusam­men­hang mit dem Ver­trags­schluss erfor­der­li­chen Infor­ma­tio­nen erfolgt per E‑Mail, zum Teil auto­ma­ti­siert. Der Kun­de hat des­halb sicher­zu­stel­len, dass die von ihm beim Anbie­ter hin­ter­leg­te E‑Mail-Adres­se zutref­fend ist, der Emp­fang der E‑Mails tech­nisch sicher­ge­stellt und ins­be­son­de­re nicht durch SPAM-Fil­ter ver­hin­dert wird.

(4) Der Ver­trags­schluss erfolgt in deut­scher Sprache.


§ 3    Lieferung

(1) Von uns ange­ge­be­ne Lie­fer­zei­ten berech­nen sich vom Zeit­punkt der Auf­trags­be­stä­ti­gung, vor­he­ri­ge Zah­lung des Kauf­prei­ses vor­aus­ge­setzt. Sofern für die jewei­li­ge Ware in unse­rem Online-Shop kei­ne oder kei­ne abwei­chen­de Lie­fer­zeit ange­ge­ben ist, beträgt sie fünf Werktage.

(2) Es bestehen die fol­gen­den Lie­fer­be­schrän­kun­gen: Der Anbie­ter lie­fert nur an Kun­den, die ihren gewöhn­li­chen Auf­ent­halt (Rech­nungs­adres­se) in einem der nach­fol­gen­den Län­der haben und im sel­ben Land eine Lie­fer­adres­se ange­ben kön­nen: Deutsch­land und Österreich.


§ 4    Eigentumsvorbehalt

Bis zur voll­stän­di­gen Bezah­lung ver­blei­ben die gelie­fer­ten Waren im Eigen­tum des Anbieters.


§ 5    Prei­se und Versandkosten

(1) Alle Prei­se, die auf der Web­site des Anbie­ters ange­ge­ben sind, ver­ste­hen sich ein­schließ­lich der jeweils gül­ti­gen gesetz­li­chen Umsatzsteuer.

(2) Der Anbie­ter berech­net für eine Zustel­lung inner­halb Deutsch­lands Ver­sand­kos­ten in Höhe von EUR 3,90. Ab einem Bestell­wert von EUR 90,00 ent­fal­len die­se Ver­sand­kos­ten. Bei einer Zustel­lung inner­halb der EU berech­net der Anbie­ter Ver­sand­kos­ten in Höhe von EUR 6,90, bei Zustel­lun­gen in die Schweiz oder Liech­ten­stein EUR 9,90. 

(3) Der Ver­sand der Ware erfolgt per Post­ver­sand. Das Ver­sand­ri­si­ko trägt der Anbie­ter, wenn der Kun­de Ver­brau­cher ist.

(4) Im Fal­le eines Wider­rufs trägt der Anbie­ter die unmit­tel­ba­ren Kos­ten der Rück­sen­dung für Rück­sen­dun­gen inner­halb Deutschlands.


§ 6    Zahlungsmodalitäten

(1) Der Kun­de hat die Mög­lich­keit die Zah­lung per Vor­kas­se, Kre­dit­kar­te, Sofort­über­wei­sung oder Pay­pal vorzunehmen.

(2) Die Zah­lung des Kauf­prei­ses ist unmit­tel­bar mit Ver­trags­schluss fällig.


§ 7    Sach­män­gel­ge­währ­leis­tung, Garantie

(1) Der Anbie­ter haf­tet für Sach­män­gel nach den hier­für gel­ten­den gesetz­li­chen Vor­schrif­ten, ins­be­son­de­re §§ 434 ff. BGB. Gegen­über Unter­neh­mern beträgt die Gewähr­leis­tungs­frist auf vom Anbie­ter gelie­fer­te Waren 12 Monate.

(2) Eine zusätz­li­che Garan­tie besteht bei den vom Anbie­ter gelie­fer­ten Waren nur, wenn die­se aus­drück­lich in der Auf­trags­be­stä­ti­gung zu dem jewei­li­gen Arti­kel abge­ge­ben wurde.


§ 8    Haftung

(1) Ansprü­che des Kun­den auf Scha­dens­er­satz sind aus­ge­schlos­sen. Hier­von aus­ge­nom­men sind Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des Kun­den aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers, der Gesund­heit oder aus der Ver­let­zung wesent­li­cher Ver­trags­pflich­ten (Kar­di­nal­pflich­ten) sowie die Haf­tung für sons­ti­ge Schä­den, die auf einer vor­sätz­li­chen oder grob fahr­läs­si­gen Pflicht­ver­let­zung des Anbie­ters, sei­ner gesetz­li­chen Ver­tre­ter oder Erfül­lungs­ge­hil­fen beru­hen. Wesent­li­che Ver­trags­pflich­ten sind sol­che, deren Erfül­lung zur Errei­chung des Ziels des Ver­trags not­wen­dig ist.

(2) Bei der Ver­let­zung wesent­li­cher Ver­trags­pflich­ten haf­tet der Anbie­ter nur auf den ver­trags­ty­pi­schen, vor­her­seh­ba­ren Scha­den, wenn die­ser ein­fach fahr­läs­sig ver­ur­sacht wur­de, es sei denn, es han­delt sich um Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des Kun­den aus einer Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesundheit.

(3) Die Ein­schrän­kun­gen der Abs. 1 und 2 gel­ten auch zuguns­ten der gesetz­li­chen Ver­tre­ter und Erfül­lungs­ge­hil­fen des Anbie­ters, wenn Ansprü­che direkt gegen die­se gel­tend gemacht werden.

(4) Die sich aus Abs. 1 und 2 erge­ben­den Haf­tungs­be­schrän­kun­gen gel­ten nicht, soweit der Anbie­ter den Man­gel arg­lis­tig ver­schwie­gen oder eine Garan­tie für die Beschaf­fen­heit der Sache über­nom­men hat. Das glei­che gilt, soweit der Anbie­ter und der Kun­de eine Ver­ein­ba­rung über die Beschaf­fen­heit der Sache getrof­fen haben. Die Vor­schrif­ten des Pro­dukt­haf­tungs­ge­set­zes blei­ben unberührt.


§ 9    Widerrufsbelehrung

(1) Ver­brau­cher haben bei Abschluss eines Fern­ab­satz­ge­schäfts grund­sätz­lich ein gesetz­li­ches Wider­rufs­recht, über das der Anbie­ter nach Maß­ga­be des gesetz­li­chen Mus­ters nach­fol­gend infor­miert. In Absatz (2) fin­det sich ein Muster-Widerrufsformular.

Neben und ganz unab­hän­gig von die­sem gesetz­li­chen Wider­rufs­recht gewäh­ren wir Ihnen als beson­de­re Ser­vice­leis­tung ein ver­trag­li­ches Rück­ga­be­recht der im Online-Shop erwor­be­nen Pro­duk­te. Die­ses besteht für 30 Tage (für Bestel­lun­gen im Novem­ber für 60 Tage) ab dem Ein­gang der Ware bei Ihnen und ent­spricht im Übri­gen dem nach­fol­gend dar­ge­stell­ten gesetz­li­chen Widerrufsrecht.

(1) Wider­rufs­recht

Sie haben das Recht, bin­nen vier­zehn Tagen ohne Anga­ben von Grün­den die­sen Ver­trag zu widerrufen.

Die Wider­rufs­frist beträgt vier­zehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benann­ter Drit­ter, der nicht Beför­de­rer ist, die Waren in Besitz genom­men haben bzw. hat.

Um Ihr Wider­rufs­recht aus­zu­üben, müs­sen Sie uns (Kon­takt­da­ten sie­he Absatz 2) mit­tels einer ein­deu­ti­gen Erklä­rung (z.B. ein mit der Post ver­sand­ter Brief oder E‑Mail) über Ihren Ent­schluss, die­sen Ver­trag zu wider­ru­fen, infor­mie­ren. Sie kön­nen dafür das bei­gefüg­te Mus­ter-Wider­rufs­for­mu­lar ver­wen­den, das jedoch nicht vor­ge­schrie­ben ist.

Zur Wah­rung der Wider­rufs­frist reicht es aus, dass Sie die Mit­tei­lung über die Aus­übung des Wider­rufs­rechts vor Ablauf der Wider­rufs­frist absenden.

(2) Fol­gen des Widerrufs

Wenn Sie die­sen Ver­trag wider­ru­fen, haben wir Ihnen alle Zah­lun­gen, die wir von Ihnen erhal­ten haben, ein­schließ­lich der Lie­fer­kos­ten, unver­züg­lich und spä­tes­tens bin­nen vier­zehn Tagen ab dem Tag zurück­zu­zah­len, an dem die Mit­tei­lung über Ihren Wider­ruf die­ses Ver­tra­ges bei uns ein­ge­gan­gen ist. Für die­se Rück­zah­lung ver­wen­den wir das­sel­be Zah­lungs­mit­tel, das Sie bei der ursprüng­li­chen Trans­ak­ti­on ein­ge­setzt haben, es sei denn, mit Ihnen wur­de aus­drück­lich etwas ande­res ver­ein­bart; in kei­nem Fall wer­den Ihnen wegen die­ser Rück­zah­lung Ent­gel­te berechnet.

Wir kön­nen die Rück­zah­lung ver­wei­gern, bis wir die Ware wie­der zurück­er­hal­ten haben oder bis Sie den Nach­weis erbracht haben, dass Sie die Waren zurück­ge­sandt haben, je nach­dem, wel­ches der frü­he­re Zeit­punkt ist.

Sie haben die Waren unver­züg­lich und in jedem Fall spä­tes­tens bin­nen vier­zehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Wider­ruf die­ses Ver­tra­ges unter­rich­ten, an uns zurück­zu­sen­den oder zu über­ge­ben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vier­zehn Tagen absenden.

Wir tra­gen die unmit­tel­ba­ren Kos­ten der Rück­sen­dung der Waren, es sei denn, es han­delt sich um eine inter­na­tio­na­le Rücksendung.

Sie müs­sen für einen etwa­igen Wert­ver­lust der Waren nur auf­kom­men, wenn die­ser Wert­ver­lust auf einen zur Prü­fung der Beschaf­fen­heit, Eigen­schaf­ten und Funk­ti­ons­wei­se der Waren nicht not­wen­di­gen Umgang mit Ihnen zurück­zu­füh­ren ist.

(2) Über das Mus­ter-Wider­rufs­for­mu­lar infor­miert der Anbie­ter nach der gesetz­li­chen Rege­lung wie folgt:

Mus­ter-Wider­rufs­for­mu­lar

(Wenn Sie den Ver­trag wider­ru­fen wol­len, dann fül­len Sie bit­te die­ses For­mu­lar aus und sen­den Sie es zurück.)

— An:

         KRANZ GmbH
         Prinz­re­gen­ten­stra­ße 54
         D‑80538 Mün­chen
         info@kranz-munich.de

— Hier­mit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abge­schlos­se­nen Ver­trag über den Kauf der fol­gen­den Waren (*)/ die Erbrin­gung der fol­gen­den Dienstleistung (*)

— Bestellt am (*)/erhalten am (*)

— Name des/der Verbraucher(s)

— Anschrift des/der Verbraucher(s)

— Unter­schrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mit­tei­lung auf Papier)

— Datum

(*) Unzu­tref­fen­des streichen


§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Auf Ver­trä­ge zwi­schen dem Anbie­ter und den Kun­den fin­det das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land unter Aus­schluss des UN-Kauf­rechts Anwen­dung. Die gesetz­li­chen Vor­schrif­ten zur Beschrän­kung der Rechts­wahl und zur Anwend­bar­keit zwin­gen­der Vor­schrif­ten ins­bes. des Staa­tes, in dem der Kun­de als Ver­brau­cher sei­nen gewöhn­li­chen Auf­ent­halt hat, blei­ben unberührt.

(2) Sofern es sich beim Kun­den um einen Kauf­mann, eine juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts oder um ein öffent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen han­delt, ist Gerichts­stand für alle Strei­tig­kei­ten aus Ver­trags­ver­hält­nis­sen zwi­schen dem Kun­den und dem Anbie­ter der Sitz des Anbieters.

(3) Der Ver­trag bleibt auch bei recht­li­cher Unwirk­sam­keit ein­zel­ner Punk­te in sei­nen übri­gen Tei­len ver­bind­lich. Anstel­le der unwirk­sa­men Punk­te tre­ten, soweit vor­han­den, die gesetz­li­chen Vor­schrif­ten. Soweit dies für eine Ver­trags­par­tei eine unzu­mut­ba­re Här­te dar­stel­len wür­de, wird der Ver­trag jedoch im Gan­zen unwirksam.